Patienteninformation

Die traditionelle chinesische Medizin (inkl. Akupunktur) ist eine nebenwirkungsarme Therapieform. Trotzdem ist darauf hinzuweisen, dass es zu Nebenerscheinungen kommen kann.

Während der Behandlung verspüren Sie zum Teil einen Einstichschmerz beim Setzen der Nadel. In seltenen Fällen hält ein Nadelschmerz noch für eine kurze Zeit nach der Behandlung an.

Nach einer Behandlung fühlen Sie sich oft entspannt. Es kann auch ein Müdigkeitsgefühl auftreten. Dieses verschwindet meist einige Stunden nach der Therapie. Je nach den behandelten Beschwer- den kann auch eine Erstverschlimmerung eintreten. Diese verschwindet in der Regel 1-2 Tage nach der Therapie.

Weitere seltene Nebenerscheinungen sind Hämatombildung (blaue Flecken) oder eine vegetative Reaktion auf die Akupunktur mit Schwitzen, Schwindel und tiefem Blutdruck. Sehr selten sind lokale Entzündungen bei den Einstichstellen.

Bei der Anwendung von Schröpf- oder Guasha-Therapie entsteht ein zum Teil ausgeprägtes lokales Hämatom. Dies ist keine unerwünschte Nebenerscheinung sondern eine gezielt hervorgerufene Reaktion auf die Therapie. Die Hämatome verschwinden in den meisten Fällen nach 3-5 Tagen, können jedoch bis 10 Tage anhalten. In den ersten Tagen können diese Hämatome leicht schmerzhaft sein.

In höchst seltenen Fällen können durch die Akupunkturnadeln innere Organe verletzt werden, insbe- sondere die Lungen. Diese Nebenwirkungen können lebensgefährlich sein.